trev.punkt | Gemeindebrief Evangelisch in Bad Kreuznach

Liebe Leserin und lieber Leser
in dieser Ausgabe unseres Gemeindebriefes gedenken wir jenem Ereignis vor 80 Jahren, das viele das Ende einer gottlosen Zeit genannt haben. Es begann 1933 mit der Verfolgung freien Denkens, Konzentrationslagern, gewaltsamem Tod vor allem der Juden und Andersdenkenden.
Es endete 1945 mit brennenden Städten, Hunger, Vertreibung, Tod von Millionen Europäern und amerikanischen Soldaten. Kein Gott weit und breit? Einer der Opfer des Gewaltregimes der
Nazis war der evangelische Pfarrer und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer. Kurz vor seiner Hinrichtung vor 80 Jahren schrieb er: „Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“ Er fühlte sich angesichts des Todes „von guten Mächten wunderbar geborgen“. Denn er glaubte, „dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann“.
So ist es ja auch gekommen, in diesem geschichtsträchtigen Jahr 1945. Gott war immer bei den Menschen, hat Vertrauen und Glaube an eine bessere Zukunft gesät, die Schaffenskraft für ein neues, menschliches Leben gestärkt. Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, den Aufbruch von damals als Kind miterlebt hat oder aus der Erzählung der Eltern, in der Schule und von den Medien davon erfahren hat, dass der Glaube an Gott die Christen schon immer innerlich erneuert und gestärkt hat, der wird den guten Gedanken in diesem Gemeindebrief folgen können.
Ihre Redaktion
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